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Slot

Autor: Martin Puaschitz (onestone)
Datum: 01-01-2002, 21:59:23
Referenzen: http://www.glossar.de/
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Englische Bezeichnung für einen Einsteckplatz für Erweiterungskarten.
"Slots" wurden von INTEL und AMD vorübergehend (?) statt der üblichen Sockel verwendet, um CPUs auf dem Motherboard IBM-kompatibler PC zu plazieren: Dabei werden von folgende Typen unterschieden:

Der Slot 1 oder "242-contact slot connector" ist INTELs Ablösung des Sockel 7. Durch eine veränderte Prozessorarchitektur war ein neues Sockelkonzept nötig geworden. Dies führte zur Einführung des Slot 1 Anschlußes mit 242 Pins in zwei Reihen übereinander und einer Kerbe in der Anschlußleiste, um korrektes Einstecken in den Slot zu gewährleisten. Die INTEL-Prozessoren im SECC(-2)-Gehäuse (Pentium II/III) oder SEPP-Gehäuse (Celeron) waren für den Slot 1 konzipiert. Befestigt wird die CPU per Haltemodul – am besten mit einem Universal Retention Module. Als Chipsätze kamen zum Einsatz: Intel (LX, EX, ZX, BX, 810, 810E, 820), ALI (Aladdin Pro II), SIS (5600, 620, 630) und VIA (Apollo Pro, Apollo Pro Plus, Apollo Pro 133, Apollo Pro 133A).

Der Slot 2 oder "330-contact slot connector" ist eine Erweiterung des Slot 1 und wurde speziell für den Serverprozessor Intel Pentium II Xeon im SECC-Gehäuse ausgelegt. Der Slot 2 hat 330 Pins in drei Reihen übereinander und zwei Kerben, um Verwechslungen mit Slot 1 Prozessoren zu vermeiden. (Der Slot 2 ist oft mit "SC330" beschriftet.) Den Slot 2 gibt es nur auf Motherboards mit 100Mhz Bustakt. Den Slot 1 gibt es sowohl für 66Mhz, als auch für den 100Mhz Systemtakt.

In den Slot A (siehe Bild) passt nur der Athlon von AMD – den gibt’s / gab's allerdings in mehreren Versionen mit unterschiedlichen Taktraten (500 bis 850 MHz, abgestuft in 50-MHz-Schritten). Seine Fließkomma-Einheit ist der des Pentium III überlegen – damit eignet er sich besser für 3D-Spiele. Zur CeBIT 2000 haben Asus, Biostar, Elitegroup, Epox, MSI und QDI erste Slot-A-Platinen vorgestellt. Der Slot A hat 242 Kontakte. Er unterstützt bereits 200 MHz Systemtakt und ist sogar schon für 400 MHz ausgelegt. Zwei Chipsätze gibt’s März 2000: AMDs Irongate und VIAs Apollo KX133.

Sockel 7 und Slot 1 Mainboards wurden 1999 am meisten verkauft. Alle anderen Boards sind entweder sehr alt, oder sehr neu, oder für zu spezielle Anwendungen konzipiert, um eine größere Verbreitung am Markt zu haben.




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