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Flash Memory

Autor: Martin Puaschitz (onestone)
Datum: 01-01-2002, 21:51:48
Referenzen: http://www.glossar.de/
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Die wörtliche Übersetzung aus dem Englischen ist "Blitz-Speicher" • Speicherkarte, die aus nichtflüchtigen Speicherchips besteht und als Ersatz für Festplatten eingesetzt wird. Es wird als Stromquelle maximal eine Knopfzelle oder gar keine Stromversorgung benötigt.

Besonders der Markt der mobilen Speichermedien wird von den Flash-Speichern bestimmt: CompactFlash und SmartMedia dominieren hier den Markt der Minis mit einem Anteil von rund 80 Prozent. Die restlichen 20 Prozent teilen sich der Sony Memory Stick, MultiMedia Cards und das IBM Microdrive. Auf Druck der Industrie werden in Zukunft zumindest im Audio-Segment Medien mit Kopierschutz-Mechanismen an Bedeutung gewinnen.

Auf Flash basierende Halbleiterspeicher unterscheiden sich in einigen Punkten von den traditionellen magnetischen Speichern. Bei Flash-Speichern können Bytes einzeln adressiert und gelesen werden. Das Schreiben und Löschen kann jedoch nur blockweise erfolgen. Zudem ist ein Überschreiben der Daten nicht möglich. Bei jeder Änderung muss der Block komplett gelöscht und anschließend neu geschrieben werden. Die Zugriffszeiten liegen höher als bei dynamischen Halbleiterspeichern und bewegen sich um die 100 ns (Stand 2001). Flash-Speicher haben nur eine begrenzte Lebensdauer, nach rund 100.000 Schreib- und Löschzyklen ist Schluss. Für Flash-Speicher sprechen allerdings die hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Stößen und Vibrationen sowie der niedrige Energieverbrauch.

Die vorherrschenden Technologien CompactFlash und SmartMedia unterscheiden sich grundlegend im inneren Aufbau. Bei CompactFlash Cards sitzt die Steuerelektronik in der Karte, bei SmartMedia Cards ist sie in der Kamera bzw. im MP3-Player eingebaut. Bei auf dem Medium integrierten Steuerschaltkreisen ist von Vorteil, dass Speicher und Kontroller immer zusammenpassen. Kommen Speicherkarten mit größeren Kapazitäten auf den Markt, sind sie problemlos in jeder Kamera einzusetzen. Bei SmartMedia Cards treten hier Probleme auf. Die Verwaltung des Speichers übernimmt das Betriebssystem der Kamera, und somit erkennt sie neue Kartenkapazitäten oft nicht. Gleiches gilt auch für die Lesegeräte. Hier hilft nur ein Upgrade der Unternehmenssoftware.




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