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DVD

Autor: Martin Puaschitz (onestone)
Datum: 01-01-2002, 21:50:51
Referenzen: http://www.glossar.de/
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Abkürzung für "Digital Versatile Disc" (versatile = vielseitig; DVD hieß auch mal "Digital Video Disc") • DVD will als universeller Multimediastandard Compact-Discs, Videokassetten, CD-ROMs und PC-Wechselplatten ablösen. Äußerlich kaum von der etablierten Compact-Disc (CD) zu unterscheiden, beeindrucken die inneren Werte. Man unterscheidet ...

DVD-5: einseitige Discs mit 1 Schicht: Kapazität 4,7 GB, MPEG-Video Spielzeit ca. 133 Minuten
DVD-9: einseitige Discs mit 2 Schichten: Kapazität 8,5 GB, MPEG-Video Spielzeit ca. 241 Minuten
DVD-10: zweiseitige Discs mit 1 Schicht: Kapazität 9,4 GB, MPEG-Video Spielzeit ca. 266 Minuten
DVD-18: zweiseitige Discs mit 2 Schichten: Kapazität 17 GB, MPEG-Video Spielzeit ca. 482 Minuten

Diese Angaben gelten für DVD-ROMs bzw. DVD-Video - also DVDs, die nur gelesen werden können! Weitere Eigenschaften der DVD-Technologie sind:

Bis zu 9 parallele Videospuren - "Blickwinkel" / "Angle":
Sofern Ausgangsmaterial und Abspielgerät es erlauben, kann der Zuschauer die Kameraperspektive mittels Fernbedienung (Multi-Angle-Funktion) selber wählen.
Bis zu 8 digitale Tonspuren mit jeweils 8 Kanälen und einer Auswahl von maximal 8 verschiedenen Sprachen.
Die drei primären Audio-Formate der DVD-Video sind PCM, Dolby Digital und MPEG. Auf bis zu 8 unabhängigen Tonspuren können diese Audio-Formate und/oder unterschiedlichen Synchronisations-Fassungen (englisch, deutsch etc.) des Films abgelegt werden. Der Zuschauer kann somit die gewünschte Sprachversion oder das gewünschte Audio-Format selbst wählen. Im Bereich des Mehrkanaltons für europäische PAL-DVDs gab es 1997 einige Unstimmigkeiten. Zunächst war bei der Verwendung von Mehrkanalton MPEG2 Pflicht. Aufgrund von Verzögerungen bei der Optimierung von MPEG2 ist seit Ende 1997 diese Bestimmung aufgehoben. Europäische Produzenten können ihre DVDs nun entweder mit Dolby Digital (AC3) oder mit MPEG2 versehen.
Wiedergabe von Spezialeffekten wie Zeitlupe, Standbild, Einzelbildvorlauf, Suchlauf etc.
maximal 32 verschiedene Untertitel-Versionen
Die zum Abspielen des neuen Formats notwendigen DVD-Player (Abspielgeräte) wurden auf der Internationalen Funkausstellung 1997 von nahezu allen namhaften Herstellern erstmals vorgestellt und kamen 1998 auch in Deutschland für weniger als 1000 Mark auf den Markt.




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