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analog

Autor: Martin Puaschitz (onestone)
Datum: 01-01-2002, 21:48:13
Referenzen: Internet-Summary - Die Begriffe rund ums Netz" von Eckart Holziner. Das Medienbüro Wien.
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Abgeleitet vom griechischen Wort: analogos = verhältnismäßig, proportional.

Übertragungsart. Analoge Übertragungen sind in der Regel langsamer als Digitale. Man kann das Wort "analog" durchaus mit "kontinuierlich" übersetzen, das heißt, eine Entwicklung - etwa die Übertragung von Daten - geht gleichmäßig voran. Ein gutes Beispiel liefern mechanische und digitale Uhren. Während bei einer mechanischen Uhr die Zeiger kontinuierlich rotieren ist es bei der digitalen Uhr möglich den Wehcsel der Zahlen zu erkennen.

Ganz allgemein vollzieht sich die "natürliche" Übertragung von Sprache analog, da verschiedene Werte (Schalldruck, Frequenz, Amplitude) entsprechend Ihres "gesendeten" Wertes übertragen und empfangen werden. Die "Werte" beziehen sich hierbei auf die mittels Luftausstoß und Modulation durch die Stimmbänder erzeugten Schallwellen. Der analoge "Empfang" der Schallwellen geschieht über das Trommelfell des Ohres und die elektrische Weiterleitung der Information über die Nervenbahnen an das Gehirn.

Um Sprache, Musik, Bilder, also Daten im Computerbereich, zu übertragen oder zu speichern, müssen diese in elektrische Signale umgewandelt werden. Die Sprachumwandlung wird z.B. durch ein Mikrophon durchgeführt. Ein Mikrophon besteht im Prinzip aus einer Membran, die mit einem Magnet verbunden ist, der in einer Spule aufgehängt wurde. Spricht man in das Mikrophon, bewegt sich die Membran und damit der Magnet innerhalb der Spule, wodurch je nach Intensität und Art der Vibration eine unterschiedliche Spannung induziert wird. Bei der analogen Umwandlung wird also die elektrische Spannung in ihrer Größe entsprechend (analog) den eingehenden (akustischen) Signalen verändert. Die andere Seite, also die Sprachausgabe, läuft am Lautsprecher genauso analog ab: Der Lautsprecher besteht im Prinzip aus einem Magneten, in dem eine Spule aufgehängt ist, die wiederum mit der Lautsprechermembran verbunden wurde. Wird jetzt die modulierte Spannung an die Spule angelegt, erzeugt dies ein Magnetfeld, das die Spule mehr oder weniger stark und schnell innerhalb des Magneten hin- und herbewegt. Die Membran bewegt sich mit, wodurch Schallwellen erzeugt werden. Bei der analogen Modulation der Spannung werden zwei Prinzipien verwendet:

Amplitudenmodulation (AM): sie wird zur Übertragung von Tonsignalen über das AM-Radioband verwendet; die Frequenzmodulation (FM) wird z.B. für das UKW-Rundfunkband oder für Fernsehübertragungen genutzt, bei der analog zu den eingehenden Signalen, die Frequenz (Häufigkeit des Spannungswechsels der anliegenden Wechselspannung) - bei gleichbleibender Spannung - verändert wird.




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