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Home - Programmieren - Visual Basic - Ungarische Notation für Visual Basic
Hinweis: Für den hier dargestellte Inhalt ist nicht der Betreiber der Plattform, sondern der jeweilige Autor verantwortlich. Falls Sie Missbrauch vermuten, bitten wir Sie, uns unter missbrauch@it-academy.cc zu kontaktieren. [Druckansicht] [Als E-Mail senden] [Kommentar verfassen] Einleitung Leider findet man im Internet so gut wie nichts zu Programmierkonventionen, die Visual Basic betreffen. Artikel zur ungarischen Notation für C++ gibt es dagegen zuhauf. Auch nach einer längeren Recherche über Google konnte ich keinen Artikel finden, in dem die Vor- und Nachteile einer einheitlichen Konvention für Visual Basic vorgestellt werden, obwohl fast alle Visual Basic Programmierer nach einer standardisierten Konvention programmieren - die ungarische Notation. Dieses Manko habe ich zum Anlass genommen, mich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen und selbst einen Artikel dazu zu schreiben. Gründe für eine Programmierkonvention Durch Einsatz einer Programmierkonvention können Programmstrukturen standardisiert werden, um einen Code für Sie und andere Programmierer leichter lesbar zu machen. Der Code wird durch Anwendung von einheitlichen Programmierkonventionen wie der ungarischen Notation für jeden leichter verständlich, so dass eine gemeinsame Entwicklung im Team ebenso erleichtert wird, wie die Sicherstellung der Konsistenz des Quellcodes. Zweck einer Programmierkonvention ist es, die zuvor genannten Ziele zu erreichen, und gleichzeitig dem Programmierer bei Programmlogik und Funktionalität größtmögliche Freiheit zu gewähren. Grundlagen Der Name der ungarischen Notation geht auf ihren Erfinder Charles Simonyi - einen Ungar - zurück. Alle nach der ungarischen Notation benannten Objekte, Steuerelemente und Variablen bestehen aus zwei Teilen, dem Präfix, der den Typ des Objekts angibt, und einem frei wählbaren Bezeichner. Das Präfix gibt bei Variablen den Datentyp an, bei Steuerelementen, um welche Art Steuerelement es sich handelt (z. B. ob es ein CommandButton oder eine TextBox ist) und bei Objekten den Typ des Objekts (meist muss dieser im Kontext der Anwendung selbst festgelegt werden). Nachteile Die ungarische Notation verleitet den Programmierer schnell dazu, den Bezeichnerteil weg zu lassen und nur das Präfix als Variablennamen zu verwenden z. B.
Dies ist keine gute Idee, da solche Variablennamen nichts über den Zweck der Variablen aussagen. Es gibt verschiedene Versionen der ungarischen Notation, was wiederum ein Nachteil darstellt, denn eigentlich sollte es ja einen einheitlichen Standard bilden. Ich werde in diesem Artikel nur auf die von Microsoft empfohlenen Konventionen eingehen (s. MSDN). Regeln für Steuerelemente Von Microsoft empfohlene Konventionen für einige der von Visual Basic unterstützten Steuerelemente sind im Folgenden aufgeführt.
Regeln für Datenzugriffsobjekte
Regeln für Menüs
Regeln für Variablen
Fazit Die ungarische Notation ist eine weit verbreitete Programmierkonvention - auch für Visual Basic. Aufgrund dieser Popularität kann man sagen, dass die ungarische Notation neben einigen Nachteilen hauptsächlich Vorteile bei der Programmierung bringt und es deshalb sehr nützlich und empfehlenswert ist, sie zu erlernen.
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