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Hinweis: Für den hier dargestellte Inhalt ist nicht der Betreiber der Plattform, sondern der jeweilige Autor verantwortlich. Falls Sie Missbrauch vermuten, bitten wir Sie, uns unter missbrauch@it-academy.cc zu kontaktieren. [Druckansicht] [Als E-Mail senden] [Kommentar verfassen] Einleitung Unter UMTS (Universal Mobile Telecommunications System) versteht man den Mobilfunk-Standard der dritten Generation (3G). Das erste Mobilfunknetz in Deutschland war das 1958 eingeführte und inzwischen eingestellte A-Netz. Zur ersten Generation des Mobilfunks gehörte auch das Ende 2000 eingestellte analoge C-Netz der Deutschen Telekom. Die zweite Generation des Mobilfunks sind die derzeitigen auf dem GSM-Standard basierenden digitalen D- und E-Netze, die auch nach Einführung des UMTS-Standards zunächst bis 2009 in Betrieb bleiben. Die UMTS-Lizenzen haben in Deutschland eine Laufzeit von vorläufig 20 Jahren. Der hauptsächliche Unterschied von UMTS zu seinen Vorgängern ist die deutlich höhere Datenübertragungsrate. UMTS ermöglicht Übertragungsraten von - theoretisch - bis zu 2 MBit/s. Das ist die 31-fache Geschwindigkeit von ISDN-Geräten im Festnetz. Schneller Internet-Zugang, mobile multimediale Video- und Daten-Anwendungen, mobile Bildtelefonie, Börsengeschäfte oder Online-Reisebuchung jederzeit und überall - all das soll der Mobilfunkstandard der dritten Generation ermöglichen. Daten in UMTS-Netzen Der entscheidende Unterschied zwischen der GSM- und der UMTS-Technologie liegt in der Bandbreite der genutzten Frequenzen. In den D- und E-Netzen beträgt diese etwa 200 kHz. Bei UMTS hingegen sind es 5 MHz - das ist der 25fache Wert. Nur diese hohen Frequenzbreiten ermöglichen die schnellen Datenübertragungsraten bei UMTS. Zudem zeichnen sich UMTS-Netze durch eine neuartige Zellenstruktur aus. Die kleinste Zelle ist die Picozelle mit einem Durchmesser von unter hundert Metern. Mit Picozellen werden so genannte 'hot spots', Bürogebäude, Hotels, Flughäfen, Messen u.ä., versorgt. Die Microzelle mit einer Ausdehnung von bis zu mehreren Kilometern versorgt ganze Stadtbereiche. Für Vororte gibt es die Makrozelle mit einer Reichweite von über 20 Kilometern. Hyper- und Umbrella-Zellen, die im globalen Konzept von UMTS auch als Weltzellen bezeichnet werden, haben eine Ausdehnung von bis zu mehreren hundert Kilometern. UMTS kann Übertragungsraten bis zu 2 MBit/s ermöglichen. Für die Betreiber ist der Netzausbau auf diese maximale Bandbreite zunächst aber wohl nur an ausgewählten Standorten wirtschaftlich sinnvoll. Die Mobilkom Austria, Tochter der börsennotierten Telekom Austria, hat 2002 erstmals in Europa ein UMTS-Handynetz gestartet. In allen Landeshauptstädten außer in Salzburg gingen so genannte Basisstationen in Betrieb, berichtete Mobilkom-Generaldirektor Boris Nemsic in Wien. Damit könnten 25 Prozent der Bevölkerung erreicht werden. Bis zum Jahresende 2002 soll das Netz aus rund 1 000 Stationen bestehen, die rund 40 Prozent der österreichischen Bevölkerung abdecken. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen von Österreich (ORF) wird zwei seiner zentralen Nachrichtensendungen UMTS-tauglich aufbereiten, teilte die Mobilkom weiter mit. Die späteren Kunden könnten sich dann beispielsweise über Verkehrsstaus oder das Wetter informieren. Geplant seien die Abrufbarkeit aller Tore in der heimischen Fußballbundesliga sowie von Wirtschaftsnachrichten, u.v.m. Mobilfunker sehen Zukunft im Business-Markt! In fünf Jahren sollen gemäß Studie rund 34 Millionen Business-Kunden Daten senden. Die Unternehmensberatung Frost & Sullivan sagt der Mobilkommunikation entgegen dem Markttrend eine blühende Zukunft voraus: Allerdings nur im Business-Markt und mit Datenübertragung. Ein Potenzial von nicht weniger als 6,5 Milliarden Euro soll der europäische Mobilfunkmarkt allein für die Datenkommunikation von Geschäftskunden im Jahr 2006 umfassen. Diese Prognose wagt die Unternehmensberatung Frost & Sullivan in einer neuen Studie zum Thema "Mobile Datenkommunikation im Geschäftsbereich" (RDO). Nun in kurzen Worten gesagt, was ist heute UMTS? Universal Mobile Telecommunications System ist der Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Durch hohe Übertragungsraten eröffnet Ihnen UMTS ungeahnte Perspektiven: Machen Sie Ihr Handy zu Ihrem persönlichen Assistenten, zur mobilen Internetstation, sehen Sie sich Videoclips an, führen Sie Bildtelefonate oder Videokonferenzen mit Ihrem Handy! UMTS macht's möglich! Steigen Sie mit vollem Internet-Speed in die mobile Kommunikation ein!
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