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Grundlagen Systemsoftware

Fragen und Antworten rund um Win2000 Prof. und Win2000 Server!


Autor: Michael Nolte (Nick)
Datum: 24-05-2003, 13:09:26
Referenzen: TSB Butzbach
Schwierigkeit: Fortgeschrittene
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Rating: 9.67 (6x bewertet)

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Was versteht man unter

a) einem Dateisystem (FAT16, FAT32 etc.)

"Ein Dateisystem ermöglicht es einem Betriebssystem Daten auf der Festplatte abzulegen und sie wieder zu finden. Es gibt verschiedene Systeme, die alle ihre speziellen Vor- und Nachteile haben (FAT16, FAT32, NTFS, VFAT und HPFS). Wenn ein Speichermedium formatiert wird, wird es organisiert und auf die Speicherung vorbereitet. Wenn wir ein Speichermedium formatieren, bekommt es sein Dateisystem. Formatieren kann mit der Einrichtung einer Bibliothek verglichen werden. Man muss Regale aufstellen und ein System zur Katalogisierung einführen, bevor man auch nur ein Buch ins Regal stellt.

Wenn die Bibliothek erst eingerichtet ist; her mit den Büchern! Ähnlich ist es mit einem Speichermedium. Wenn wir formatieren, prägt man dem Datenträger ein Dateisystem auf, um ihn auf das Aufnehmen von Dateien vorzubereiten. Das Dateisystem ist ein integraler Bestandteil des Betriebssystems. Oft kann ein Betriebssystem mit verschiedenen Dateisystemen arbeiten. Das Dateisystem ist praktisch eine Schnittstelle zwischen Betriebssystem und der Festplatte. Wenn die Software, z.B. MS Word, eine Datei von der Festplatte anfordert, befiehlt das Betriebssystem dem Dateisystem die Datei zu öffnen.

Aus: http://www.it-academy.cc/content/article_browse.php?ID=707 Stand: 05.05.2003

b) einer Partition

"Ihre neu erworbene Festplatte ist von Hause aus völlig leer. Sie zu partitionieren bedeutet, sie in "Abschnitte" zu unterteilen. Bei den Partitionstypen unterscheidet man zwischen primären und erweiterten Partitionen. Die erste primäre Partition auf der Festplatte ist die Systempartition, auf der meistens das Betriebssystem installiert wird. Auf der Festplatte können maximal vier primäre Partitionen vorhanden sein. Genau eine dieser vier muss als aktiv markiert werden, damit das System weiß, von welcher Partition es starten soll.

Erweiterte Partitionen funktionieren genau anders herum, auf ihnen kann man für gewöhnlich keine Betriebssysteme installieren.

Nutzen:
  • verschiedene Dateisysteme auf einer Disk
  • mehrere Betriebssysteme auf einer Disk
  • Trennung von System & Benutzerdaten
  • Besonderheit in Linux: Swap-Partition 2"
Aus: http://www.it-academy.cc/content/article_browse.php?ID=707 Stand: 05.05.2003

c) einer Formatierung

"Um eine Festplatte oder Diskette benutzen zu können, muss diese einige Grundinformationen enthalten. Dazu gehört z.B. ein Inhaltsverzeichnis (englisch: directory) oder auch ein "Belegungsplan", anhand dessen das Betriebssystem weiß, wie und wo Daten gespeichert oder gelesen werden können. Der Vorgang des Schreibens dieser Grundinformationen wird Formatieren genannt. Auf dem Datenträger vorhandene Daten werden dabei gelöscht."

Aus: http://www.dascomputerlexikon.de/lexikon/f03.htm Stand: 06.05.2003

d) einer Low-Level-Formatierung

"Low-Level-Format ist eine Formatierung der Festplatte, die um einiges weiter geht als die normale Formatierung. Bei normaler Formatierung wird einfach der Inhalt der Platte überschreiben. Low-Level-Formatierungen unterscheiden sich dadurch, dass die Aufteilung der Festplatte geändert wird - das heißt, die physikalische Struktur wird geändert. Festplatten haben Sektoren und Spuren, die auf einer magnetisierbaren Metallplatte liegen und logische Einheiten bilden. Low-Level-Formats schreibt diese Aufteilung neu und setzt die Spuren und Sektorengrenzen neu.

Aus: http://www.computerlexikon.com/?q=738&w=1 Stand: 06.05.2003

e) einer Fragmentierung einer Festplatte

Wenn Windows Daten auf die Festplatte schreibt, beginnt es im ersten freien Bereich. Reicht dieser nicht aus, wird die Speicherung im nächsten freien Bereich fortgesetzt. Teile einer Datei sind dann weit über die Festplatte verstreut. "Normalerweise werden alle Daten einer Datei direkt hintereinander auf der Festplatte gespeichert. Allerdings funktioniert das nur, wenn ein genügend großer zusammenhängender Speicherbereich zur Verfügung steht.

Ist das nicht der Fall, werden Dateien zerstückelt (auf einzelne Cluster aufgeteilt) auf die Festplatte geschrieben. Man spricht hier von fragmentierten Dateien. Da der Lesekopf der Festplatte für das ''Anfahren'' der einzelnen Fragmente mehr Zeit braucht, verzögert sich das Laden von Dateien. Deshalb ist es sinnvoll, die Festplatte in regelmäßigen Abständen aufzuräumen und die Dateien wieder in einem Stück dort abzulegen."

Aus: http://www.computerlexikon.com/ Stand 28.4.2003

f) einem Cluster bzw. Clustergröße

"Ein Cluster (Zuordnungseinheit) fasst mehrere Sektoren zusammen. Die Anzahl hängt von der Partitionsgröße und dem Dateisystem ab. 8 Sektoren pro Cluster gibt es.
  • bei einer FAT16-Partition von 128 bis 255 MB Größe
  • bei einer FAT32-Partition bis maximal 8191 MB
  • bei einer NTFS-Partition von 2049 bis 4096 MB
Je mehr Sektoren pro Cluster verwendet werden, desto größer ist die Platzverschwendung bei kleinen Dateien, da jede Datei mindestens einen Cluster belegt."

Aus: http://www.dascomputerlexikon.de/lexikon.htm Stand: 07.05.2003

Clustergröße + Clusterzahl FAT Beispiel

Bei der physikalischen Formatierung werden "fehlerhafte Sektoren" gekennzeichnet und vom späteren Gebrauch ausgenommen.

Clustergröße x
maximale Clusteranzahl
maximale Partition
512 Bytes
65 536
33.554.432 (=32 MB)
1.024 Bytes
65 536
67.108.864 (=64 MB)
2.048 Bytes
65 536
134.217.728 (=128 MB)
4.096 Bytes
65 536
268.435.456 (=256 MB)
8.192 Bytes
65 536
536.870.912 (=512MB)
16.384 Bytes
65 536
1073.741.824 (=1.024MB)
32.768 Bytes
65 536
2147.483.648 (=2.048MB)


Tabelle1: http://www.dascomputerlexikon.de/lexikon.htm Stand: 07.05.2003

Übersicht der Grenzgrößen der Dateisysteme

Merkmale
FAT 12
FAT 16
FAT 32
NTFS
Max. Dateigröße:
32 MB
2048 MB
4.294 MB
4.294 MB
Max. Partitionsgröße:
32 MB
2048 MB
32.768 MB
16 EB (Exabytes)
Max. Anzahl der Dateien
4096
65.536
ca 4,2 Mio.
ca. unendlich


Tabelle2: http://www.dascomputerlexikon.de/lexikon.htm Stand: 07.05.2003

Beschreiben Sie die Merkmale folgender Dateisysteme

a) FAT16

"16-Bit Dateisystem von MS/PC DOS 5.x/6.x/7.x. Maximal können Laufwerke mit einer Kapazität von 2 Gigabyte adressiert werden, größere Datenträger müssen unterteilt werden. Aufgrund des kleineren Clusterverwaltungsaufwand arbeiten mit FAT16 angelegte Festplatten in der Praxis schneller als mit der FAT32. FAT 16 ist das Dateisystem für MS-DOS. Hier sind nur kurze Dateinamen erlaubt (max. 8 Zeichen, keine Sonder- und Leerzeichen). Im Wurzelverzeichnis der Festplatte (direkt unter C:\) können Sie nur max. 512 Dateien speichern."

Aus: Dater Becker MCSE Coach Windows 2000 Prof. Stand: 1. Auflage 2000 Seite: 31ff

c) VFAT

"VFAT basiert auf FAT 16 kann aber längere Dateinamen verwalten. Der Dateiname kann bis zu 255 Zeichen beinhalten. Dieses Dateisystem wird von Windows 95 genutzt. VFAT ist in FAT 32 integriert. Nachteil: "die langen Dateinamen blockieren mehrere Eintragungen im Inhaltsverzeichnis "wird unter DOS eine Datei gelöscht, die einen langen Dateinamen hat, wird nur der kurze Eintrag gelöscht (8 Zeichen), der Rest wird nicht gelöscht --> die restlichen Eintragungen sind somit "Herrenlos" " Fragmentierung von Daten (es entstehen viele Lücken)".

Aus: http://home.t-online.de/home/cyrill.cmk/glossar.htm Stand: 05.05.2003

c) FAT32

"Mit der Windows 95B Version wurde die FAT32 vorgestellt, die Festplatten jenseits der 2 Gigabyte Grenze bearbeiten kann, jedoch hat die FAT32 einige bedeutende Nachteile: " Betriebssysteme wie DOS, Linux, OS/2 oder Windows NT können Daten von diesem Datenträger nicht lesen " FAT32 Datenträger können nicht mit DriveSpace3 komprimiert werden.
In der Praxis arbeiten mit FAT32 angelegte Festplatten langsamer als mit der FAT16."

Aus: Dater Becker MCSE Coach Windows 2000 Prof. Stand: 1. Auflage 2000 Seite: 32ff

d) NTFS

"Abkürzung für New Technology File System. Der Ersatz der Dateisysteme FAT von DOS und HPFS von OS/2 in Windows NT. NTFS bietet viele Vorteile gegenüber anderen Dateisystemen, einschließlich verbesserter Sicherheit und der Fähigkeit, Dateien bei einem Hardware-Ausfall zu rekonstruieren. Windows 3.1+ und Windows 95 können auf Dateien, die auf NTFS- Datenträgern gespeichert sind, über eine Netzwerk-Verbindung zugreifen, jedoch nicht die NTFS- Dateiendirekt öffnen. Dieses Dateisystem unterstützt lange Dateinamen, erweiterte Dateiattribute und sehr große Speicherkapazitäten (bis zu 2 hoch 64 Bit, also ca. 17 Milliarden GByte)."

Aus: Dater Becker MCSE Coach Windows 2000 Prof. Stand: 1. Auflage 2000 Seite: 33ff

e) HPFS

"Abkürzung für "High Performance File System". Leistungsfähiges Dateisystem, das im Vergleich zum unter DOS üblichen FAT-Dateisystem mehr Dateiattribute und lange Dateinamen unterstützt. HPFS kann unter den Betriebssystemen OS/2 und Windows NT eingerichtet werden. Einteilung eines physikalischen Datenträgers in mehrere Laufwerke (C:, D:, E: usw.). Dazu muss die Festplatte eine erweiterte Partition besitzen, da eine primäre Partition lediglich aus einem logischen Laufwerk bestehen kann. Ein logisches Laufwerk hat auf Betriebssystemebene dieselben Eigenschaften wie ein physikalisches Laufwerk."

Aus: http://www.itse-index.de/pctechnik.html Stand: 06.05.2003

Beispiele von Dateisystemen:

Betriebssystem
Dateisysteme
Dos
FAT 12/16
File Allocation Table
Windows95/98/ME
VFAT/FAT16/FAT32
Windows NT/2000/XP
NTFS/FAT32
New Technology Filesystem
Macintosh
HFS
Hierarchical Filesystem
OS/2
HPFS/FAT32
High Performance Filesystem
Linux
ext/ext2/ext3
Extended Filesystem
HP-UX, OS/2, Linux
JFS
Journaling Filesystem
Novell NetWare
NWFS
Netware Filesystem
BeOS
BeFS
BeOS Filesystem


Aus: http://www.itse-index.de/pctechnik.html Stand: 06.05.2003

Welche Kapazitätsverluste ergibt sich, wenn ein 34KB großes Word-Dokument auf eine

a) FAT16 formatierte

da die Clustergröße 32KB beträgt braucht das Dokument 2 Cluster somit gehen 30 KB verloren!

b) FAT32 formatierte

das Dokument braucht 9 Cluster somit 9 mal 4 KB = 36KB Verlust ist somit 4 KB

c) NTFS formatierte, 2048MB große Festplattenkapazität gespeichert wird

Es werden 17 Cluster benötigt 17 mal 2 KB = 24 KB Verlust somit nichts.

Partitionsgröße FAT 16 FAT 32 NTFS
1025 MB - 2GB 32 KB 4 KB 2KB


Was ist ein Betriebssystem (Operating System) und welche Aufgaben übernimmt ein Betriebsystem?

Einige Definitionen des Betriebssystembegriffes aus der Literatur:

DIN 44300

"Die Programme eines digitalen Rechensystems, die zusammen mit den Eigenschaften dieser Rechenanlage die Basis der möglichen Betriebsarten des digitalen Rechensystems bilden und die insbesondere die Abwicklung von Programmen steuern und überwachen."

DUDEN Informatik

"Zusammenfassende Bezeichnung für alle Programme, die die Ausführung der Benutzerprogramme, die Verteilung der Betriebsmittel auf die einzelnen Benutzerprogramme und die Aufrechterhaltung der Betriebsart steuern und überwachen."

Wettstein, Architektur von Betriebssystemen

"...eine Sammlung von Programmen zu geregelter Verwaltung und Benutzung von Betriebsmitteln verschiedener Art."

Rembold, Einführung in die Informatik

"Der Zweck eines Betriebssystems liegt darin, Fähigkeiten zur Verfügung zu stellen, um eine Rechenanlage möglichst durch mehrere Anwender nutzen zu können. Diese Nutzung soll einfach, zuverlässig und wirtschaftlich sein."

Coy, Aufbau und Arbeitsweise von Rechenanlagen

"Betriebssysteme ermöglichen einen geordneten Ablauf der gestarteten Programme und nutzen dabei die vorhandenen Systemsoftware- und Gerätebetriebsmittel so, dass ein möglichst sparsamer und effizienter Programmdurchsatz erreicht wird."

Bic / Shaw, Betriebssysteme. Eine moderne Einführung

"Betriebssysteme haben zwei Hauptaufgaben: Sie stellen Dienste bereit, die die Aufgaben der Benutzer vereinfachen, und sie verwalten Betriebsmittel um wirkungsvollen Rechnerbetrieb sicherzustellen."

"Aus Benutzersicht erscheint das Betriebssystem als eine virtuelle Maschine mit der Menge ihrer Kommandos als 'Maschinensprache."

Aus: http://www.netzmafia.de/skripten/bs/bs1.html Stand: 28.04.2003

Was ist ein Betriebssystem?

"Ein Betriebssystem dient der Steuerung, der Verwaltung und Bedienung eines Datenverarbeitungs-Systems. Es ist die Basis einer jeden System-Software. Hauptelemente eines jeden Betriebssystems ist die Verwaltung der Benutzerprogramme in ihrem Ablauf (Jobsteuerung), der Hardware-Komponenten, der Programmbibliotheken und der im Datenverarbeitungs-System gespeicherten Datenbestände. Das Betriebssystem ist das wesentliche Element bei der optimalen Nutzung der Computerkapazität. Betriebssysteme unterscheiden sich durch den Platz, den sie im Haupt- und/oder Virtualspeicher belegen, durch die Betriebssystemresidenz, durch Bedienungskomfort und Leistung sowie durch Einsatzmöglichkeiten auf Rechnertypen."

Aus: http://www.uni-paderborn.de/cs/heiss/lehre/bs-4/bs_1.pdf 07.05.2003



Bild1: http://www.uni-paderborn.de/cs/heiss/lehre/bs-4/bs_1.pdf 07.05.2003

Was ist ein Kernel?

"Ein Kernel ist der Kern eines Betriebssystems. Darin sind elementare Prozess- und Datenorganisation festgelegt, auf denen alle weiteren Softwarebestandteile des Betriebssystems aufbauen. Die Konstruktion eines stabilen Kernels ist eine anspruchsvolle Aufgabe aus dem Bereich der Informatik und des Softwareengineering.

Anforderungen sind: Parallelverarbeitung verschiedener Aufgaben, Einhaltung zeitkritischer Grenzen, Offenheit für unterschiedlichste Anwendungen und Erweiterungen.

Ein Kernel - auch wenn allgemein konzipiert - wird immer konkret angepasst an eine bestimmte Hardware bzw. an eine Prozessorgruppe.

Häufig wird zwischen monolithischen und Mikrokerneln unterschieden.

Beispiele: Linux, von Linus Torvalds 1991 erstellt und seitdem als Open Source- Projekt weltweit weiterentwickelt."

Aus: Wikipedia, der freien Enzyklopädie http://de.wikipedia.org/wiki/Kernel Stand: 07.05.2003

Nennen Sie verschiedene Betriebssysteme und beschreiben Sie deren Merkmale in einer Tabelle

Merkmal MS-DOS Windows 3.11
Windows 95/98
Windows NT 4.0/2000 Linux OS/2 BoOS UNIX Novell Netware
Tasking Single-Tasking kooperatives Multitasking präemptives Multitasking präemptives Multitasking präemptives Multitasking präemptives Multitasking präemptives Multitasking präemptives Multitasking
Multi-threading nein eingeschränkt ja ja ja ja ja ?
Mehr Prozessor nein nein ja ja nein ja ja ja
Fähigkeit Dateis-ysteme nein 3.1 nein, 95/98 ja ja ja nur bei HPFS ja ja ja
lange Dateinamen nein 3.1 nein, 95/98 ja ja ja nur bei HPFS ja ja ja
Plattformen Intel Intel Intel, Aplha, MIPS, Power-PC Intel., Alpha Intel Intel, Power-PC alle bedeutenden Plattformen integriert Intel
Netzwerk-fähigkeit nicht sofort integriert integriert integriert integriert nicht sofort integriert integriert integriert integriert
Netzwerk-Protokolle NetBEUI, IPX/SPX, TCP/IP NetBEUI, IPX/SPX, TCP/IP, DHCP NetBEUI, IPX/SPX, TCP/IP, Aplle-Talk, DHCP, WINS, DLC NetBEUI, IPX/SPX, TCP/IP, Apple-Talk, DHCP, WINS, DLC NetBEUI, IPX/SPX, Netware, Peer for OS/2 IPX/SPX, TCP/IP alle bekannten TCP/IP, IPX/SPX, Apple Talk, DLC


Aus www.it-system-kaufleute.de/dokus/os.doc Stand:05.05.2003

Erläutern Sie folgende Begriffe

a) DHCP

"Dynamic Host Configuration Protokoll - dabei handelt es sich im ein Protokoll mit dem ein Server und seine Clients Informationen über die Konfiguration eines TCP/IP Netzes austauschen können. DHCP wird zum Beispiel für die dynamische Zuweisung von IP Adressen innerhalb eines LAN's verwendet. Netzwerke unterliegen einem ständigen Wandel - ältere Geräte werden aussortiert, neue Rechner kommen hinzu, mobile Anwender klinken sich ein und aus. Bei manueller Konfiguration bedeutet dies einen erheblichen Aufwand. DHCP löst dieses Problem, indem einem Client im TCP/IP- Netz dynamisch eine IP-Adresse zugewiesen wird."

Aus: http://www.kaba-benzing.ch/CH/GLOSSAR/dhcp.html Stand: 02.05.2003

Funktionsweise von DHCP

DHCP wird von einem Client/Server-Modell ausgehend verwendet. Der Netzwerkadministrator richtet einen oder mehrere DHCP- Server ein, die die TCP/IP- Konfigurationsinformationen verwalten und den Clients zur Verfügung stellen. Die Serverdatenbank enthält die folgenden Daten:
  • Gültige Konfigurationsparameter für alle Netzwerkclients.
  • Gültige IP- Adressen für die Clientzuordnung, die in einem Pool verwaltet werden, sowie reservierte Adressen für die manuelle Zuordnung.
  • Werte für die vom Server angebotene Gültigkeitsdauer der Lease. Durch die Lease wird der Zeitraum definiert, in dem die zugeordnete IP- Adresse verwendet werden kann.
  • Ein im Netzwerk installierter und konfigurierter DHCP-Server ermöglicht DHCP aktivierten Clients, ihre IP-Adressen und die entsprechenden Konfigurationsparameter dynamisch bei jedem Starten und Verbinden mit dem Netzwerk zu erhalten. DHCP- Server stellen diese Konfigurationsinformationen in Form von Leaseangeboten bereit, die sie für eine Leaseanforderung sendender Clients bereitstellen.
Aus: http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/ Stand 02.05.2003

b) DNS

"Domain Name System. Internet-Dienst zur Übersetzung zwischen IP- Adressen und Domain-Namen.

Im Internet hat jeder angeschlossene Computer einen vierteiligen Zahlencode als Anschrift (die IP-Adressen), beispielsweise 178.33.92.212. Weil sich keiner derartige Zahlenungetüme merken kann, gibt es das DNS, die Internet-Computer haben dort zu ihrem Zahlencode einen Eintrag, etwa www.dem.de. Auf diese Weise erlaubt DNS eine vereinfachte Nutzung des Internets. Wenn man im Browser die Domain eintippt, holt sich der Browser zunächst bei einem DNS-Server die zugehörige IP-Adressen. Erst mit dem Zahlencode kann der Browser Verbindung zum Web-Server aufnehmen. Man kann auch statt der Domain den Zahlencode direkt eintippen. Für DNS-Namen gibt es auch eine eigene Suchmaschine: http://www.amnesi.com/ (Stand 2001-07)."

Aus: http://www.familie-im-web.de/familie/cyberlernen/internet/d/dns.html Stand: 02.05.2003

c) WINS

"Abkürzung für "Windows Internet Name Service" - WINS ist Microsofts System zur Namenauflösung. Es funktioniert im Prinzip wie DNS, ist aber dynamisch: Geht ein neuer Host ans Netz, registriert er seinen Namen automatisch beim WINSServer. Im Windows-Netzwerk die Vermittlungsstelle, die Computer-Namen in IP-Adressen umwandelt. Damit wird vermieden, dass die Netzwerkbenutzer IP-Zahlen statt Computernamen auswendig lernen müssen. WINS erfüllt eine zweite Funktion: Da die File- und Print-Server-Dienste von Windows NT auf NetBIOS angewiesen sind, wird ein spezieller Mechanismus für die Namensauflösung benötigt."

Aus: http://www.it-academy.cc/content/glossary_browse.php?ID=1760 Stand: 02.05.2003

d) Domäne, Arbeitgruppe, Organisations- Einheit (OU; Windows2000)

Domain:

Zusammenfassung mehrerer Clients und Server in einem logischen Netzwerk zu einer Sicherheitsgemeinschaft. Ein Server verwaltet sämtliche zugangs- und sicherheitsrelevanten Daten zentral und bearbeitet die damit in Zusammenhang stehenden Anfragen im Netz.

Domäne:

In Windows 2000 handelt es sich bei einer Domäne um mehrere von einem Administrator definierten Computer, die eine gemeinsame Verzeichnisdatenbank nutzen.

Eine Organisationseinheit (Organizational Unit, OU):

Das ist der Container, den Sie zur Erstellung von Strukturen in einer Domäne verwenden. Bei der Erstellung von Strukturen in einer Domäne sollten die folgenden Merkmale von Organisationseinheiten berücksichtigt werden.

Eine Organisationseinheit kann untergeordnete Organisationseinheiten enthalten. Dies ermöglicht die Erstellung einer hierarchischen Baumstruktur innerhalb einer Domäne. Durch die Kombination von OU-Verschachtelungen und Zugriffssteuerungslisten können Sie die Delegierung der Administration von Objekten im Verzeichnis sehr fein abstimmen. Sie könnten beispielsweise einer Gruppe von Helpdesktechnikern das Recht einräumen, die Kennwörter für eine bestimmte Benutzergruppe zurückzusetzen, jedoch nicht das Recht, Benutzer zu erstellen oder ein anderes Attribut eines Benutzerobjekts zu ändern.

Organisationseinheiten können nicht Mitglieder von Sicherheitsgruppen werden. Auch der Zugang zu einer Ressource kann Benutzern nicht allein aufgrund der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Organisationseinheit erlaubt werden. Da Organisationseinheiten zur Delegierung von Administrationsaufgaben verwendet werden, zeigt die übergeordnete Organisationseinheit eines Benutzerobjekts an, wer das Benutzerobjekt verwaltet, jedoch nicht, auf welche Ressourcen ein Benutzer zugreifen kann. Mit einer Gruppenrichtlinie können Sie für Benutzer und Computer Desktopkonfigurationen definieren. Sie können eine Gruppenrichtlinie mit Standorten, Domänen und Organisationseinheiten verbinden.

Aus: Windows2000 Server - Technische Referenz-deutsch-HTML(c)Microsoft

e) Active Directory Service (ADS)

Active Directory ist der Verzeichnisdienst für Windows 2000 Server. Er speichert Informationen über Netzwerkobjekte und stellt diese Informationen Benutzern und Administratoren über einfache Suchfunktionen zur Verfügung. Der Active Directory-Verzeichnisdienst verwendet einen strukturierten Datenspeicher, der als Grundlage für die logische, hierarchische Anordnung von Verzeichnisinformationen dient.

Active Directory bietet Sicherheitsfunktionen wie die Anmeldeauthentifizierung und den gesteuerten Zugriff auf Verzeichnisobjekte. So können Administratoren mit einer einzigen Netzwerkanmeldung Verzeichnisdaten und Verzeichnisstruktur im gesamten Netzwerk verwalten, und autorisierte Netzwerkbenutzer können im gesamten Netzwerk auf die benötigten Ressourcen zugreifen. Die richtlinienbasierte Verwaltung erleichtert selbst die Überwachung der komplexesten Netzwerke.

Aus: http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/ Stand 04.05.2003

f) Task, Taskplaner

"Die Tasks sind die in sich abgeschlossenen Einzelaufgaben, die zu jedem Zeitpunkt im Rechensystem zur Bearbeitung vorliegen. Die statische Vorschrift zur dynamischen Durchführung einer Task ist ein Programm. Die Ausführung einer Task auf dem Rechner, d. h. die dynamische Abwicklung einer Task bezeichnet man als (sequentiellen) Prozess.

Task-Management/Taskplaner ist eine Komponente des Betriebssystems zur Steuerung der Prioritäten zwischen den einzelnen Anwendungen.

Aus: http://www.winfaq.de/master.htm Stand: 04.05.2003

g) Benutzerprofil

"Ein Profil, das die Windows 2000(/XP)-Umgebung festlegt und bei der Anmeldung des Benutzers geladen wird. Es beinhaltet alle benutzerspezifischen Einstellungen der Windows 2000(/XP)-Umgebung, z. B. Programmelemente, Bildschirmfarben, Netzwerkverbindungen, verfügbare Drucker, Mauseinstellungen sowie die Position und Größe von Fenstern."

Aus: http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/ Stand 03.05.2003

h) Freigabeberechtigungen

"Mit Hilfe von Berechtigungen wird der einem Benutzer oder einer Gruppe gewährte Zugriff auf ein Objekt oder eine Objekteigenschaft festgelegt. Der Gruppe "Finanzen" könnten beispielsweise die Berechtigungen Lesen, Schreiben und Löschen für die Datei Gehaltsabrechnung.dat zugewiesen werden. Welche Berechtigungen einem Objekt angefügt werden können, hängt vom Objekttyp ab. Einer Datei können z. B. andere Berechtigungen zugewiesen werden als einem Registrierungsschlüssel.
Einige Berechtigungen können jedoch sämtlichen Objekttypen zugewiesen werden. Dies sind folgende Berechtigungen:
  • Lesen
  • Ändern
  • Eigentümer ändern
  • Löschen
Der Zugriff auf Netzwerkdateien und -ordner wird über Berechtigungen gesteuert. Mit dem Sicherheitssystem von Windows 2000(/XP)-Server legen Sie fest, welche Benutzer welche Freigaben, Ordner und Dateien verwenden dürfen und wie sie damit arbeiten können. Die bei Macintosh üblichen Berechtigungen unterscheiden sich insofern, als sie nur für Ordner und nicht für Dateien vergeben werden können."

Aus: http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/ Stand 03.05.2003

i) NTFS-Berechtigungen

"Die Verschlüsselung verhindert den Zugriff auf sensible Daten durch fremde Benutzer. Über sperrte Zusatzprogramme können die Daten von NTFS-Laufwerken auch unter DOS/Windows 95/98 gelesen, nicht jedoch direkt entschlüsselt werden. Standardmäßig wird das Lesen und Schreiben von Daten auf NTFS-Laufwerken durch Windows 95/98 Rechnern lediglich über Netzwerkverbindungen unterstützt."

Aus: Dater Becker MCSE Coach Windows 2000 Prof. Stand: 1. Auflage 2000 Seite: 33

"Bei Windows 2000 werden alle Laufwerke auf dem Computer (beispielsweise Laufwerk C oder D) automatisch unter dem Namen Laufwerkbuchstabe$ freigegeben, z. B. C$ oder D$. Diese Laufwerke werden im Arbeitsplatz und im Windows-Explorer nicht mit dem Handsymbol versehen, das auf die Freigabe hinweist. Darüber hinaus sind die Laufwerke nicht sichtbar, wenn ein Benutzer im Fernzugriff eine Verbindung mit Ihrem Computer aufbaut. Wenn dem Benutzer der Name Ihres Computers sowie der Benutzername und das Kennwort eines Benutzers aus der Gruppe "Administratoren", "Sicherungsoperatoren" oder "Serveroperatoren" bekannt ist, kann er über das Netzwerk oder das Internet auf Ihren Computer zugreifen.

Ein Benutzer, der über das Netzwerk oder das Internet auf Ihr Laufwerk zugreift, kann alle Ordner und Dateien auf dem Laufwerk anzeigen lassen (auch alle Dateien und Ordner, die mit Hilfe von NTFS-Berechtigungen geschützt sind), sofern in den NTFS-Berechtigungen der Zugriff von Mitgliedern der Gruppe "Administratoren", "Sicherungsoperatoren" oder "Serveroperatoren" zugelassen ist."

Aus: http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/ Stand 04.05.2003

j) Benutzerrechte

"Aufgaben, zu deren Ausführung ein Benutzer auf einem Computersystem oder in einer Domäne berechtigt ist. Dazu gehören beispielsweise die Sicherung von Dateien und Ordnern, das Hinzufügen und Entfernen von Benutzern einer Arbeitsstation oder Domäne und das Herunterfahren eines Computersystems. Rechte können sowohl Gruppen als auch Benutzerkonten gewährt werden. Es wird jedoch empfohlen, das Gewähren von Rechten Gruppen vorzubehalten."

Aus: http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/ Stand 04.05.2003

k) Terminalclient

Terminal: Ein Gerät, das aus einem Videoadapter, einem Bildschirm und einer Tastatur besteht. An diesem Gerät werden nur wenige Aktionen ausgeführt. Ein Terminal ist an einem Computer über eine Kommunikationsverbindung angeschlossen.

l) Domänen-Controller

"In einer Windows 2000 Server-Domäne die Bezeichnung für den Computer, auf dem Windows 2000 Server ausgeführt und der Benutzerzugriff auf ein Netzwerk verwaltet wird. Dazu gehören das Anmelden, die Authentifizierung und der Zugriff auf Verzeichnisse und freigegebene Ressourcen."

Aus: http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/ Stand 03.05.2003

m) Verteiltes Dateisystem (Distributed File System)

"Das DFS (verteiltes Dateisystem, Distributed File System) ermöglicht es Systemadministratoren, Benutzern die Verwaltung und den Zugriff auf Dateien zu erleichtern, die in einem Netzwerk physisch verteilt sind. Mit DFS können Sie auf mehrere Server verteilte Dateien für den Benutzer so erscheinen lassen, als ob diese im Netzwerk an demselben Ort gespeichert wären. Benutzer müssen nicht länger den tatsächlichen physischen Speicherort von Dateien kennen und angeben, um auf diese zuzugreifen.

Die Implementierung von DFS bietet sich in folgenden Situationen an:
  • Benutzer, die auf freigegebene Ordner zugreifen, sind innerhalb eines oder über mehrere Standorte verteilt.
  • Der Großteil der Benutzer benötigt Zugriff auf mehrere freigegebene Ordner.
  • Durch eine Neuverteilung der freigegebenen Ordner kann der Lastenausgleich der Server verbessert werden.
  • Benutzer benötigen ständigen Zugriff auf freigegebene Ordner.
  • Ihr Unternehmen verfügt über Websites für internen oder externen Gebrauch.
Aus: http://www.microsoft.com/windows2000/de/server/help/ Stand 01.05.2003

Nennen und beschreiben Sie Vor- und Nachteile einer Peer-To-Peer-Netzwerkorganisation

P+P-NW haben keinen dedizierten Rechner (Rechner ist reserviert als Server) und haben keine Hierarchie unter den Computern.

Vorteile:
  • Kosteneffektiv, Bsp.: wenige Benutzer; kleiner als 10 Benutzer laut Microsoft
  • Wenn die Leistung bezüglich Datensicherheit, Verwaltung des NWs weniger berücksichtigt werden muss.
  • Wenn die NW-Rechner gute NW-Know-how besitzen.
Nachteile:
  • Leistungsfähigkeit nimmt mit Datentransfer (Datenabgleich) ab.
  • Von PCs die NICHT eingeschaltet sind können keine Daten abgerufen werden.
Fazit:

Einsatz nur dann, falls das NW sich nicht vergrößert ( mehr als 10 )

Nennen und beschreiben Sie Vor- und Nachteile einer Server-Client-Netzwerkorganisation

Vorteile
Nachteile
höhere Datensicherheit
schwierigere Verwaltung als bei einem Perr-to-Peer-Netzwerk
Netzwerkleistung nimmt zu
Schulung des Personals bzw. evtl. Administrator
kosteneffektiver durch Mehrfachnutzung der Peripheriegeräte
fortlaufende Dokumentationen des Firmennetzerkes nötig.


Welche Aufgaben erfüllt ein Proxy- Server?

"Wenn Sie mit einem WWW-Browser wie Netscape eine Seite laden, die auf einem Server in Amerika liegt, bedeutet dies normalerweise, dass das Netscape-Programm eine TCP-Verbindung über das Internet zu dem Server in Amerika aufbaut und von dort die Daten empfängt. Wird dieser Browser für die Verwendung eines Proxy-Servers konfiguriert, baut das Netscape-Programm eine Verbindung zum Proxy-Server auf, sagt diesem die Adresse (URL) der gewünschten Seite in Amerika und der Proxy-Server holt die Daten über das Internet vom Original-Server und reicht sie an den Browser - den Client - durch.

Ein Proxy-Server erledigt also Übertragungen aus dem Internet (exakter gesagt: über spezielle Internet-Anwendungsprotokolle wie im wesentlichen HTTP und ggf. Gopher und FTP, denen die Dokumentadresse beginnend mit http:, gopher: bzw. ftp: entsprechen) auf Anforderung von Clients, die in der Regel im gleichen lokalen Netz liegen.

Ist ein Proxy-Server mit einem Cache konfiguriert - das ist dann der Proxy-Caching-Server -. speichert er die empfangenen Dokumente zusätzlich in einem lokalen Plattenbereich und kann die nächste Anforderung eines lokal schon gespeicherten Dokumentes befriedigen, ohne die Daten nochmals über das konzeptionell und oft auch real langsamere Internet empfangen zu müssen.Um nicht veraltete lokale Kopien aus dem Cache an Clients zu geben, wird er u.U. vorher bei dem Original-Server anfragen, ob sich das Dokument gegenüber dem letzten nachgehaltenen Modifizierungsdatum geändert hat; Verfahren für eine solche Nachfrage kennt allerdings nur das Hypertext Transport Protocol (HTTP). Diese sichert Aktualität bei gleichzeitiger Reduzierung der Übertragungszeiten.

Gründe für die Verwendung eines Proxy-Servers:

Aus dem letzten Abschnitt gehen die beiden möglichen Gründe für die Verwendung eines Proxy-Servers schon hervor:
  1. Die Clients haben selbst keine Verbindung zum Internet, wohl aber der Proxy-Server. Dies ist der Fall bei vielen z.B. Firmennetzen, die aus Sicherheitsgründen nach außen etwa über einen Firewall-Rechner abgeschottet sind (bei Firmen meist zum Schutz vor der Konkurrenz, die Betriebsgeheimnisse ausspionieren könnte, bei unserer Verwaltung zum Schutz unserer Daten), aber auch bei den öffentlichen PC's im Universitätsrechenzentrum. Typischerweise ist dann die Proxy-Server-Software auf der Firewall installiert; dies muss aber nicht so sein - siehe URZ.
  2. Der Performance-Gewinn durch den Cache - sowohl bezogen auf reduzierte Internet-Übertragungen, als auch auf u.U. schnelleren Zugriff insbesondere auf häufig verlangte auswärtige Dokumente."



    Aus: http://www.fh-fulda.de/~klingebiel/nbs-kolloquium/proxy/#def Stand: 06.05.2003
Proxys werden eingesetzt für:
  • Internetsharing
  • Caching von Dokumenten (z.B. HTML-Seiten)
  • Sicherheits-relevante Aufgaben
  • Gewährleistung der Anonymität im Internet
  • Daneben kann der Proxy-Server auch als Sicherheitschranke dienen, indem er die Daten beim Übertragen auf Viren untersucht und den Rechner vor Angriffen aus dem Internet vor Hackern schützt."

    Aus: http://www.allgemeiner-datenschutz.de/faq/proxy/index.htm Stand: 06.05.2003


kermit
Rookie
Beitrag vom:
29-05-2003, 13:03:00

Super Zusammenfassung

Ist echt gut zusammgefasst, diese Dinge wollte ich schon immer mal wissen. Danke.

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