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Internet Service Provider-Check

Eine Barometer-Untersuchung von marketagent.com.


Autor: Thomas Schwabl (marketagent)
Datum: 29-10-2002, 09:04:10
Referenzen: marketagent.com
Schwierigkeit: none
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Rating: 9 (1x bewertet)

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Einleitung

Knapp 50 Prozent der heimischen Bevölkerung nutzen aktiv das Internet und sind damit auch im Großen und Ganzen zufrieden. So beurteilen rund 36 Prozent Ihren Internet-Anbieter mit der Schulnote "sehr gut" und drei Viertel halten einen Provider-Wechsel innerhalb des nächsten halben Jahres als zumindest "eher unwahrscheinlich". Als bevorzugteste Zugangsart gilt bei einer heutigen Entscheidungsfindung ADSL. Die Geschwindigkeit, die Verbindungsqualität und die anfallenden Kosten werden als wichtigste Enscheidungsgrundlagen bei der Wahl des Internet-Anbieters genannt.

Ergebnisse

Eine im Oktober 2002 durchgeführte repräsentative Online-Umfrage von marketagent.com (www.marketagent.com) hat ergeben, dass die Telekom Austria mit einer gestützten Bekanntheit von 87 Prozent der bekannteste heimische Internet-Anbieter ist. Auf den weiteren Plätzen liegen UTA/Netway (80,6 %) und T-Online (76,8 %). Metronet, ein Betreiber eines kabellosen Funknetzes für den mobilen Zugang ins WorldWideWeb, bildet mit einer Bekanntheit von 6,4 Prozent das Schlusslicht unter den 16 abgetesteten Anbietern.

Die Sympathie-Wertung konnte der oberösterreichische Kabel-Anbieter Liwest für sich entscheiden. Vier von zehn Respondenten, die Liwest zumindestens dem Namen nach kennen, bewerten den Linzer Lokal-Matador mit "sehr sympatisch". Gefolgt wird Liwest von UPC Telekabel (26,2 %) und der Telekom Austria (25,9 %).

Betreffend der Werbe-Erinnerung blieben die Online-Kampagnen der Telekom Austria am stärksten im Gedächnis der 507 Umfrage-Teilnehmer. So konnten sich knapp die Hälfte der Respondenten an Werbung des heimischen Marktführers erinnern. Die weiteren Plätze in dieser Kategorie gehen an T-Online (24,3 %) und UPC Telekabel mit der Marke "Chello" (17,3 %).

Sechs von zehn Internet-User aus dem marketagent.com Online-Panel bewerten die Telekom Austria als Top-Unternehmen und rund 43 Prozent wären enttäuscht, wenn es dieses Unternehmen nicht mehr am Markt geben würde. Bei UPC Telekabel und UTA/Netway sind dies jeweils rund ein Viertel der web-aktiven Bevölkerung.

Das derzeitige Internet-Zugangsprodukt wird von 87 Prozent der Umfrageteilnehmer zumindest als "eher zufriedenstellend" bewertet. Ähnlich hoch sind auch die Zufriedenheitswerte mit dem eigenen Anbieter. Immerhin beurteilen 36 Prozent die Zufriedenheit mit ihrem hauptsächlich genutzten Internet Service Provider mit der Bestnote "sehr gut". Ensprechend zurückhaltend äußert sich folglich auch die Wechselbereitschaft. So stufen drei Viertel einen Wechsel des Providers innerhalb der nächsten 6 Monate als zumindest "eher unwahrscheinlich" ein, erläutert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von marketagent.com.

Potentielle Beweggründe für einen Wechsel des Internet-Anbieters sind eine schnellere Verbindung (64,2 %), niedrigere Pauschalgebühren (57,1 %) und niedrigere Verbindungs-Gebühren (42,6 %). Eine detailliertere Abrechnung hat hingegen für nur 12,2 Prozent ein Wechselanreiz-Potenzial.

Breitband-Anschlüsse gelten als bevorzugteste Zugangs-Produkte. Würden sich heute die Befragten für einen neuen Anschluss entscheiden, so fällt für 37 Prozent die Wahl auf ADSL. 36 Prozent würden zu einem Kabel-Anschluss greifen. Wird auf ein leistungsstärkeres Access-Produkt gewechselt, so halten sechs von zehn User ihrem bisherigen Provider die Stange. Lediglich 4 von 100 Probanden würden bei einem Produkt-Upgrading in jedem Fall den Anbieter wechseln. Betreffend der gewünschten Abrechnungsvariante gibt es mit einer Zustimmung von 68 Prozent ein klares Votum für eine "all-inclusive"-Pauschale ohne Zeit- und Volumensbeschränkungen.

Bei der Auswahl eines Internet Service Providers spielen vor allem die Verbindungsqualität (Mittelwert nach Schulnotensystem: 1,3), die Geschwindigkeit (1,3), und die anfallenden Kosten (1,4) eine gewichtige Rolle. Angebotene Zusatzservices (2,6), Test-Berichte (2,8) und die Werbung (3,6) sind hingegen von geringerer Bedeutung.

Wr. Neudorf, Oktober 2002

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