IT-Academy Logo
Sign Up Login Help
Home - Internet - Trends - eMail-Nutzung in Österreich



eMail-Nutzung in Österreich

Ein paar interessante Facts und Figures über die Bedeutung von eMails in Österreich.


Autor: Thomas Schwabl (marketagent)
Datum: 14-08-2002, 08:34:20
Referenzen: www.marketagent.com
Schwierigkeit: none
Ansichten: 4567x
Rating: 8.25 (4x bewertet)

Hinweis:

Für den hier dargestellte Inhalt ist nicht der Betreiber der Plattform, sondern der jeweilige Autor verantwortlich.
Falls Sie Missbrauch vermuten, bitten wir Sie, uns unter missbrauch@it-academy.cc zu kontaktieren.

[Druckansicht] [Als E-Mail senden] [Kommentar verfassen]



Einleitung
Knapp 3 Millionen Österreicher setzen inzwischen auf die elektronische Post und so werden täglich rund 25 Millionen eMails über das Internet versendet. Somit ist die Kommunikation mittels eMail nicht nur mit Abstand der wichtigste Verwendungszweck des Internet, sondern übersteigt bereits das Volumen der heimischen Briefsendungen um ein Vielfaches. Doch die Flut an virtuellen Nachrichten hat auch eine Kehrseite: immer mehr eMails werden als unwichtig erachtet oder sogar ungelesen gelöscht.

Lediglich rund 15 Prozent der Umfrage-Teilnehmer verwenden ausschliesslich eine eMail-Adresse für ihre Kommunikation mittels Internet. Bei den weiblichen Internet-Surfern ist diese Beschränkung etwas deutlicher ausgeprägt. Hier sind es in etwa 20 Prozent der Surferinnen, die nur eine virtuelle Adresse verwenden. Eine überwiegende Mehrheit von 58,3 Prozent sind über zwei bis drei eMail-Adressen zu erreichen. Etwa ein Viertel der Web-Community benutzen vier und mehr eMail-Adressen für Ihre elektronische Post.

Zwei Drittel der Probanden versenden durchschnittlich bis zu 5 eMail-Nachrichten pro Tag. Jeder Fünfte schreibt zwischen 6 und 10 elektronische Nachrichten und immerhin 12 Prozent kommen auf mehr als 11 eMails. In die Gruppe der Heavy User, die mehr als 30 eMails innerhalb von 24 Stunden versenden, fallen noch knapp 4 Prozent der heimischen Web-Community.

Ein Viertel der Umfrage-Teilnehmer aus dem marketagent.com Online-Panel erhält maximal 5 eMails an einem durchschnittlichen Tag. Bei knapp 30 Prozent sind es immerhin 6 bis 10 eMails und bei 46 Prozent klingelt der elektronische Briefkasten zumindest 11 Mal innerhalb eines Tages. 13 Prozent gehören zur Gruppe der Heavy User, die mehr als 30 eMails pro Tag erhalten. Bei der weiblichen Web-Community sind dies aber lediglich knapp 9 Prozent.

Für rund die Hälfte der Umfrage-Teilnehmer hat sich die Anzahl an eingehenden eMails pro Tag in den letzten beiden Jahren deutlich gesteigert. Nur rund 2 Prozent sprechen von einem Rückgang und vier von zehn Respondenten konnten einen moderaten Anstieg feststellen. In der Gruppe der Pflichtschul-Absolventen ist die zunehmende eMail-Flut noch etwas schwächer ausgeprägt. Hier sprechen lediglich 39 Prozent von einem deutlichen Anstieg des eMail-Traffics.

Durch die steigende Anzahl an eingehenden eMails, werden immer häufiger eMails unglesen gelöscht. Durchschnittlich werden aber immerhin 77,6 Prozent aller eMails auch wirklich gelesen. In der Altersgruppe der 50 bis 59-Jährigen sind es sogar 84 Prozent.

Der Absender ist mit Abstand das wichtigste Entscheidungskriterium ob ein eMail gelesen wird oder nicht. Knapp neun von zehn Respondenten bewerten die Herkunft des eMails als "sehr wichtig" in der Entscheidung, ob es umgehend in den virtuellen Papierkorb wandert. Für immerhin ein Drittel der Web-Community ist der Betreff von essentieller Bedeutung. Die äusserliche Form und die Anrede haben hingegen nur einen untergeordneten Stellenwert.

Rund die Hälfte der erhaltenen eMails wird von der Internet-Nutzerschaft im Durchschnitt als wichtig erachtet. Bei jener Gruppe vom Repsondenten, die weniger als 6 eMails pro Tag erhalten, steigt dieser Prozentsatz auf knapp 60 Prozent an.

Die Schnelligkeit (98,5 %), geringe Kosten (90,3 %) und die einfache Antwortmöglichkeit (86,5 %) werden als wichtigste Vorteile für die Kommunikation mittels eMail empfunden. Die einfache Archivierbarkeit und das Fehlen von strengen Formvorschriften sind bei der gestüzten Abfrage am unteren Ende der Vorzüge-List zu finden. Lediglich 0,4 Prozent der Umfrage-Teilnehmer sehen gar keine Vorteile in der virtuellen Post, erläutert Thomas Schwabl, Geschäftsführer von marketagent.com.

Die Kommunikation via eMail kanibalisiert vor allem den konventionellen Brief. Knapp 84 Prozent der heimischen Surfer schreiben durch die Verwendung von eMail weniger häufig Briefe. Aber auch zu Fax (57,3 %) und Telefon (43,2 %) wird seltener gegriffen. Persönliche Treffen werden hingegen nur fallweise substituiert. Nur rund 15 Prozent der Web-Community geben an, dass sich durch den Einsatz von eMail die Anzahl an persönlichen Treffen reduziert hat. Bei den Frauen sind es sogar lediglich 12 Prozent.

Ein nicht aussagekräftiger Betreff (42,3 %) wird als grösster Störfaktor bei der eMail-Kommunikation empfunden. Gefolgt wird diese Fehler-Hitparade von unhöflichen Formulierungen (26,1 %), der Verwendung von Abkürzungen (24,1 %) und der übertriebenen Länge (21,2 %). Eine fehlende persönliche Anrede wird hingegen nur von einer Minderheit der Umfrage-Teilnehmer (11,8 Prozent) bemängelt. Mehr als ein Viertel der Teilnehmer sehen in keinem der angeführten Fehltritte eine Störung.

powered by www.marketagent.com


yxterwd
Rookie
Beitrag vom:
19-08-2002, 16:17:15

Spam ?

Irgendwie fehlt mir der in dieser Untersuchung die Einbezeihung von Spam-Mails.

-----------------------------------------------------


[back to top]



Userdaten
User nicht eingeloggt

Gesamtranking
Werbung
Datenbankstand
Autoren:04502
Artikel:00815
Glossar:04116
News:13565
Userbeiträge:16551
Queueeinträge:06233
News Umfrage
Ihre Anforderungen an ein Online-Zeiterfassungs-Produkt?
Mobile Nutzung möglich (Ipone, Android)
Externe API Schnittstelle/Plugins dritter
Zeiterfassung meiner Mitarbeiter
Exportieren in CSV/XLS
Siehe Kommentar



[Results] | [Archiv] Votes: 1131
Comments: 0