IT-Academy Logo
Sign Up Login Help
Home - Betriebssysteme - Windows - Allgemein - Windows System Update - Installation der System-Essentials



Windows System Update - Installation der System-Essentials

Es ist sinnvoll und notwendig, das System auf den neuesten Stand zu halten. Führen Sie also ein Update des Betriebssystems durch.


Autor: Erik Miller (ecm)
Datum: 28-06-2002, 19:02:57
Referenzen: http://www.e-c-m.org
Schwierigkeit: Fortgeschrittene
Ansichten: 9179x
Rating: 3.5 (2x bewertet)

Hinweis:

Für den hier dargestellte Inhalt ist nicht der Betreiber der Plattform, sondern der jeweilige Autor verantwortlich.
Falls Sie Missbrauch vermuten, bitten wir Sie, uns unter missbrauch@it-academy.cc zu kontaktieren.

[Druckansicht] [Als E-Mail senden] [Kommentar verfassen]



Erster Schritt
Installieren Sie zuerst die Windows-Updates (www.microsoft.com) und den neuesten Internet-Explorer, da er ja Bestandteil von Windows ist und erneuert und vervollständigt damit wichtige Funktionen (Routinen) Ihres Betriebssystems. Installieren Sie ihn also auch dann, wenn Sie für den Zugang zum Internet einen anderen Browser benutzen. Installieren Sie deshalb auch die IE - Updates und - Patches. Der Update Checker von Windows sagt Ihnen jederzeit, welche Sie bereits installiert haben. Beachten Sie, wenn Sie das Downloadcenter von Microsoft (http://www.microsoft.com/downloads/) aufsuchen und Updates oder Ergänzungen downloaden, die richtige Sprachversion auszuwählen, es kann sonst zu Versionskonflikten kommen; einige Essentials haben keine spezielle Sprachversion. Konflikte spüren Sie in der Windows-Systeminfo unter "Extras" und Klick auf "Versionskonflikt-Manager" auf und können Sie hier auch evtl. lösen:



Weiteres Vorgehen
Windows stellt den Programmen Bibliotheken, korrekter Verweisarchive (Dynamic Link Library, DLL) zur Verfügung, in denen die vorhandenen Routinen des Betriebssystems für die Benutzung durch andere Programme erläutert sind. Diese Erläuterungen werden natürlich ständig verbessert (Fehler werden eliminiert) und auch den verbesserten Routinen angepasst, um den Zugriff auf diese Routinen, die ja zur Ausführung von Programmen essentielle Voraussetzung sind, zu beschleunigen. Es macht also viel Sinn, immer die neuesten Fassungen aufzuspielen. Beachten Sie aber, dass Microsoft in einigen Fällen für seine verschiedenen Versionen auch die Update-Versionen unterscheidet. Eine falsche Update-Version wird aber in aller Regel beim Installationsversuch erkannt und abgelehnt.

1. Visual Basic Runtime-Bibliotheken (vbrun 100, 200, 300, 4, 5 und 6) werden von vielen Programmen zur Ausführung benötigt. Sie fehlen auf der Installations-CD von Windows. Java Virtual Machine ist zum lesen der Internetsprache JAVA Voraussetzung.

2. Hinter dem Begriff Data Access Components verbergen sich ebenfalls DLL, neuere Fassungen bereits Vorhandener. Ebenso bearbeiten die Jet Database Engines (3 und 4) wichtige Systemdateien. Hierzu gehören auch die Windows-Scripts.

3. Und wenn Sie sich die Mühe machen wollen: Prüfen Sie, ob Sie wirklich die neuesten DLL haben. Hat Ihre *.dll ein älteres Datum, ersetzen Sie sie. Manchmal geht das nur in der DOS-Ebene, da die Bibliothek gerade geöffnet (geladen) ist. Ein Datei-Manager für DOS ist hier sehr hilfreich, booten Sie den Rechner im DOS-Modus, jetzt können Sie löschen (notieren Sie sich vorher den Aufruf für den DOS-Commander).

4. DLL die von mehreren Programmen genutzt werden, die sog. gemeinsamen DLL, gehören ins Systemverzeichnis (C:\WINDOWS\SYSTEM), alle anderen sollten gelöscht werden. Manche Programme bringen nämlich nötige DLL selbst mit, installieren Sie aber in ihr eigenes Verzeichnis. Diese DLL werden von den oben genannten System-Updates natürlich nicht erfasst, sie veralten und werden nur von speziellen Updates dieser Programme erneuert. Die "Norton Clean Sweep" der "Norton System Works" von Symantec (Eins der wenigen Programme , die ihr Geld wirklich wert sind) nehmen Ihnen diese Puzzlearbeit zum Teil ab und finden (unter "Erweitert") redundante (also mehrfach vorhandene) DLL und zeigen die neueste Versionen auf - verschieben müssen Sie sie selbst. Allerdings gibt es auch Freeware-Tools, die alle vorhandenen DLL mit Alter, Versionsnummer, Sprache usw. auflisten, danach können Sie auch umsortieren.

5. Für die Darstellung von Grafiken stellt Windows DirectX (95, NT/2000 und Systeme mit Nicht-Pentium-Prozessoren benötigen jeweils andere) zur Verfügung (mit älteren Versionen arbeiten manche Programme nicht mehr korrekt). Ihre installierte Version checken Sie mit einem System-Tool von Windows.

6. Der Windows-Media-Player spielt Ihre Musik-CD's ab. Die Version 7./8. ist allerdings ein Ressourcenfresser, vielleicht reicht Ihnen der Vorgänger 6.4. Er ist zwar nicht so hübsch anzusehen, dafür aber auch nicht so schwerfällig - den Klang bestimmt ja eh nur Ihre Soundkarte. Wenn 7.1 schon als Update installiert wurde, einfach über Systemsteuerung\Software deinstallieren. Wenn Sie das "Digitale Playback" abschalten, sparen Sie etwa 35 % Systemleistung: Öffnen Sie im Media Player das Menü "Extras" und hier "Optionen"; gehen Sie auf die Karteikarte "CD-Audio" und deaktivieren Sie die "Digitale Wiedergabe":




Es gibt auch einen Media Encoder von Microsoft, der andere Musikformate in das Windows-Media-Format konvertiert.

7. Eine weitere überarbeitete Routine, die Microsoft mit Windows 2000 einführte und die zunehmend auch von anderen Programmen beim Setup benutzt wird (Dateiextension nicht "exe" sondern "msi") ist der Windows-Installer.
Also alle aufspielen, die Optionalen durchsehen: Database Access (DAO - wird z.B. von MS Office benötigt), Chat Zubehör (MS Netmeeting und MS Messanger).
Ergänzen Sie Ihr Betriebssystem um einige Routinen und Bibliotheken, die von anderen Nicht-Microsoft-Anwendungen gebraucht werden (Installieren Sie diese Essentials auf C:\): 1. Ohne den Acrobat Reader kann das im Internet (und auch auf CD) viel verwendete Format *.pdf nicht gelesen werden (www.adobe.com).

2. Für (bewegte) Grafiken im Internet (und auch auf CD) sind Flash und Shockwave Standard. Ohne Quick Time können Sie sich nicht einmal die T-Online-CD ansehen.

3. Für das uneingeschränkte Surfen im Internet sind die Java Runtime Environments (schaffen im Speicherbereich des Betriebssystems einen Platz für Umgebungsvariable) eine Voraussetzung (schon jetzt ist die Version, die im neuesten Netscape integriert ist, veraltet).

4. Für den Zugriff auf CD-ROM (ATAPI) wird ein ASPI-Treiber benötigt.

5. Manche Programme arbeiten nur wenn Borland Database Engine (BDE) installiert ist.

Optional:

1. Zum entpacken von Downloads ist WinZip, WinRAR oder ein anderes Komprimierungstool nahezu unerlässlich!

2. Eine Alternative zum Abspielen von Audio-CD's ist WinAmp - Sie sollten den Windows Media Player allerdings nur ersetzen, wenn Sie Ihr CD-Rom auch wirklich als Musikanlage nutzen, jedes weitere Programm geht zu Lasten der Ressourcen und davon haben Sie nie genug.

3. Irfan View ist (in Verbindung mit Quick Time) einer der besten Grafikviewer.

Fazit
Nur ein gut gepflegtes Betriebssystem (egal welches) bringt die beste bzw. stabilste Leistung.


TheDude
Junior-Member
Beitrag vom:
28-06-2002, 22:23:59

naja...

sorry, aber da muss ich ein bissi murren. Erstens einmal ist der besuch der seite http://windowsupdate.microsoft.com für die meisten anwender absolut ausreichend und wesentlich einfacher handzuhaben als der normale download-bereich und zweitens ist ein stabiles system immer noch ein schlankes. Viele deiner beschriebenen "essentials" sind meiner meinung nach ned unbedingt notwendig für ein kernsystem, zumal die anwendung eh schreit wenn ihr was fehlt, dann installiert mans halt. Und (sei mir ned bös) die manuelle säuberung der DLLs ist mehr was für freaks...MfG Flo, MCSE

-----------------------------------------------------
while (!asleep()) sheep++;


[back to top]



Userdaten
User nicht eingeloggt

Gesamtranking
Werbung
Datenbankstand
Autoren:04508
Artikel:00815
Glossar:04116
News:13565
Userbeiträge:16552
Queueeinträge:06246
News Umfrage
Ihre Anforderungen an ein Online-Zeiterfassungs-Produkt?
Mobile Nutzung möglich (Ipone, Android)
Externe API Schnittstelle/Plugins dritter
Zeiterfassung meiner Mitarbeiter
Exportieren in CSV/XLS
Siehe Kommentar



[Results] | [Archiv] Votes: 1154
Comments: 0