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Ist das Internet bald tot?

Wenn man der Studie von Forrester Research glauben schenkt: Ja. Zumindest die Form, in der wir das Internet heute kennen.


Autor: Martin Puaschitz (onestone)
Datum: 23-01-2002, 19:10:12
Referenzen: Zeitschrift NetworkWorld 10-01
Schwierigkeit: none
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"Das Internet heute ist dumm, langweilig und isoliert!" sag George Colony von Forrester Research. Das Medium Internet ist einfach zu starr und zu unflexible. Die meisten Webseiten von heute gleichen einer Zeitung - statisch und oftmals verstaubt und veraltet. Genau hier liegt der Knackpunkt.

In Zukunft werden Menschen - solange sich an dieser Form des Internet nichts ändert - wiederum zu den altbewährten Informationsmitteln wie Zeitung, Fernsehen oder Radio zurückgreifen. Denn keine Internetseite ändert sich dermaßen schnell, wie sich das Fernsehprogramm eines einzelnen Senders am Tag verändert (verschiedene Sendungen, etc.).

Das neue Internet, so Carl D. Howe - Forrester Research, könnte X-Internet heißen. Das X soll hier "Executable" bedeuten. Er meint, dass traditionelle Anwendungen wie Internet Shopping unter Umständen durch spielerische Anreize besser genutzt werden würden. So könnte ein User anstatt "In den Warenkorb" anzuklicken das Produkt in einem 3D-Shooter ähnlichen Programm abschießen - getroffen und gekauft. Es geht in diesem Fall nicht jetzt um die Umsetzung sondern nur um das Prinzip. Das Internet muss interaktiv werden - der User muss mehr Möglichkeiten haben, nach seinem/ihrem belieben Informationen, Produkte usw. zu erhalten.

Aber auch die rasante Zunahme an Geräten die mit dem Internet verbunden sein werden ist ein wesentlicher Faktor in der Weiterentwicklung des Internet. Nach Schätzung von Forrester Research werden 2010 rund 14 Milliarden Systeme miteinander Verbunden sein. Eine schier unvorstellbare Zahl. Aber hierdurch werden die Anwendungen und Möglichkeiten ein weiteres Mal exponentiell ansteigen. Ein weiteres Beispiel hierzu wäre die Stromversorgung einer Stadt. Sobald der zentrale Rechner bemerkt, dass eine kritische Schwelle überschritten werden würde, schaltet er unwichtigere Geräte in der gesamten Stadt ab (Licht bei Tag, Klimaanlagen, etc.).

Ob diese Veränderungen allerdings für jedermann Vorteilhaft und Wünschenswert sind, muss wohl jeder für sich selbst beantworten.



paedubucher
Professonial
Beitrag vom:
21-06-2006, 22:29:04

und es ist doch anders gekommen!

Statt bei einem online-shop seine Produkte mit einer Knarre in den Warenkorb zu packen, surfen wir heute auf Blogs und Wikis. Immer wieder lustig solche jahrealten Einschätzungen zu lesen :-)

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