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audio basics

uebersicht ueber die wichtigsten audio devices und programme


Autor: Franz Schaefer (mond)
Datum: 23-01-2002, 19:37:45
Referenzen: man sox
man mpg123
man timidity
Schwierigkeit: Anfänger
Ansichten: 4271x
Rating: Bisher keine Bewertung.

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Übersicht

hat man in seinem unix die soundkarte mal richtig eingerichtet ist audio
relativ einfach.

treu der device "alles ist ein file" kann man die soundkarte wie eine
normale datei ansprechen. z.b:

cat blabla.au > /dev/audio

(die datei sollte dabei im .au format sein. unter debian findet man z.b.
im verzeichniss /usr/share/afterstep/desktop/sounds einige sounds (sofern
man afterstep installiert hat ansonsten findet man z.b. auf:

http://sunsite.sut.ac.jp/multimed/sounds/sound_effects/

viele au files.. )

obiger cat befehl schreict nicht in eine echte datei sondern in ein
"device". alle daten die nach /dev/audio geschrieben werden werden nicht
gepspeichert sondern auf der soundkarte ausgegeben.

umgekehrt kann man auch von der soundkarte aufnehmen:

cat /dev/audio > blabla.au

speichert das was man beim micro hineinredet in einer datei namens
blabla.au (abbruch mit control-c)

um die lautstaerke verstellen zu koennen oder um auszuwaehlen von welcher
quelle aus sound aufgezeichnet wird muss man den "mixer" der soundkarte
bedienen koennen. dazu gibt es viele programme. z.b:

aumix

oder das grafische:

xmix &

.wav files kann man auch direkt auf /dev/audio oder /dev/dsp schreiben,
jedoch stimmt dabei meist die geschwindigkeit mit. zum abspielen sollte
man daher ein echtes programm benutzen. z.b. sox. ein shell script das sox
mit den richtigen parametern aufruft namens "play" ist in den meisten
distributionen inkludiert:

play blabla.wav

wuerde blabla.wav abspielen. play funktioniert auch mit .au oder .aiff
(macintosh format) und vielen anderen formaten.
gegenteil von play ist "rec":

rec bla.wav

fuer wav gibt es noch:

wavp blabla.wav

spielt ebenfalls wav file ab.

wichtig zum verstehen von audio (nicht nur unter unix sondern generell):
digitales audio wird "gesamplet". also die analoge kurvenform abgetastet.
wichtig fuer die qualitaet des audio ist wie oft pro sekunde abgetastet
wird ("sample rate"), wieviele bits pro wert gespeichert werden und
wieviele channels aufgezeichnet werden (ueblich 2="stero" 1="mono")

* CD qualitaet: 44100 Hz sample rate. 16bit pro wert. streo

* ISDN sprachqualitaet: 8000 Hz. 8bit pro wert (in einer speziellen
kodierung). mono.

das bedeutet das 1 sekunde audio bei

CD: 44100 * 2 bytes * 2 channels = 176400 bytes benoetigt
ISDN: 8000 * 2 byte * 1 channels = 64000 bytes

benoetigt.

wavr -l 5 -c 1 -r 22050 -d 16 -f blabla.wav

nimmt ein wav file auf und zwar 5 sekunden lange mit einem channel (mono)
und 22050 hz abtastrate und 16 bit tiefe pro wert.

natuerlich kann man auch das programm "sox" direkt aufrufen um sound
aufzunehmen oder abzuspielen.

sox -t ossdsp /dev/dsp bla.aiff

wuerde auf einem linux vom vom device /dev/dsp (so aehnlich wie /dev/audio
) ein file im macintosh aiff format aufzeichnen.

sox kann man auch verwenden um ein audio format in ein anderes
umzuwandeln oder die sample rate herunterzurechnen:

sox bla.aiff -c 1 -r 10000 bla.wav

wuerde ein aiff file names bla.aiff in ein wav file namens bla.wav
umwandeln und dabei auf einen channel umrechnen und eine sampling rate von
10000 hz umrechnen. (will man nur von einem format in ein anderes
umrechnen benoetigt man nicht mal eine soundkarte)

zum abspielen von mp3 datein verwendet man am besten das programm mpg123
auf der kommandline oder das programm xmms wenn man unter X11 arbeitet.


mpg123 Billy_Bragg_-_The_Internationale.mp3

wuerde z.b. obiges mp3 abspielen. da das mp3 format mit patenten belastet
ist wird das .ogg format immer populaerer. das kommandline frontend dazu
heisst ogg123

ogg123 *.ogg

wuerde alle .ogg files aus dem aktuellen verzeichniss abspielen. will man
selbst mp3s produzieren empfiehlt sich der encoder "lame". bzw fuer ogg
file der encoder "oggenc"



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