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Prozessmodellierung mit dem Flussdiagramm

Flussdiagramme sind eine sehr einfache grafische Notation für Abläufe jeglicher Art. Dieser Artikel beschreibt die Notationselemente der Flussdiagramme und die wichtigsten logischen Folgebeziehungen.


Autor: Patrick Bucher (paedubucher)
Datum: 25-05-2007, 10:38:39
Referenzen: diverse Unterlagen der Berufsschule Sursee
Schwierigkeit: Anfänger
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Prozessmodellierung mit dem Flussdiagramm

Prozesse können zum besseren Verständnis grafisch aufbereitet werden. Das Flussdiagramm stellt eine der einfachsten Methoden für diesen Zweck dar. Aufgrund dieser Einfachheit ist das Flussdiagramm weit verbreitet und somit in der Praxis häufig anzutreffen.

Notationselemente

Ein Flussdiagramm verfügt nur über ein paar wenige grafische Notationselemente. Diese wer- den im Folgenden erläutert.

Grafik Erklärung

Jedes Flussdiagramm beginnt mit dem Start, der Start ist der Einstiegspunkt in den Prozess. Pro Flussdiagramm darf es nur einen einzigen Start geben.


Am Schluss eines Flussdiagramms steht immer ein Ende, dies ist der Schlusspunkt eines Prozesses. Pro Flussdiagramm darf es nur ein einziges Ende geben.


Eine Tätigkeit beschreibt einen bestimmten Vorgang, der innerhalb des jeweiligen Prozesses durchgeführt wird. Der Detaillierungsgrad kann frei gewählt werden.


Eine Entscheidung hat einen Eingang (oben) und mehrere Ausgänge (links, rechts und unten). Innerhalb der Raute wird die Bedingung textuell notiert. Die Ausgänge werden dann mit den jeweiligen Werten besetzt (Ja/Nein, usw.).


Ein Strich verbindet zwei Elemente miteinander. Er wird von oben nach unten und von links nach rechts gelesen.


Ein Pfeil verbindet ein Element mit einem Strich, er darf nie zwei Elemente miteinander verbinden! änderungen der Verlaufsrichtung jenseits des Standards angezeigt. Mehr Informationen dazu im Folgeabschnitt.


Ein Dokument stellt eine Ein- oder Ausgabe in Papierform dar.

Beispiel

Zum besseren Verständnis ein Beispiel für ein Flussdiagramm:


Folgebeziehungen

Aufgaben werden in einer logischen Reihenfolge ausgeführt. Das bedeutet, dass die Erfüllung einer Aufgabe von bestimmten Bedingungen abhängig gemacht werden kann. So existieren ei- nerseits oder-Beziehungen (es muss mindestens eine Alternative zutreffen), andererseits und- Beziehungen (es müssen alle Alternativen zutreffen). Die zeitliche Folge wird in den meisten Modellierungstechniken durch die vertikale Verbindung der Tätigkeiten von oben nach unten dargestellt.

Grundformen von Prozessstrukturen


Kette


Und-Verzweigung


Und-Verknüpfung


Oder-Verzweigung


Oder-Verknüpfung


Oder-Rückkopplung

Mithilfe dieser sechs Prozessstrukturen kann jeder Prozess modelliert werden, sei er auch noch so kompliziert.



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