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2D-Animationen

Dieser Artikel möchte erläutern wie Animationen eine Bewegung vorgaukeln.


Autor: Patrick Faes (dreamer)
Datum: 24-08-2004, 20:46:47
Referenzen: keine
Schwierigkeit: Anfänger
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Rating: 6 (5x bewertet)

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Einleitung

Animationen erzeugen die Illusion, dass wir etwas bewegen sehen. Und dies nicht nur bei Computer-Spielen, sondern auch in Fernseh-Filmem.
Wenn wir uns ein Film ansehen, sehen wir wie die Akteure sich bewegen. In Wirklichkeit sehen wir aber nichts, das sich bewegt. Ein Fernseher zeigt jedesmal ein anderes Bild, worauf ein Objekt zu sehen ist, das jedesmal etwas anders aussieht. Wenn diese Bilder in hohe Geschwindigkeit nacheinander gezeigt werden, kreiert dies die Illusion, dass etwas sich bewegt.
In Europa benutzen Fernseher die europäische PAL-Norm, welche 25 Bilder pro Sekunde zeigt. Die amerikanische NTSC-Norm zeigt 30 Bilder pro Sekunde, dafür werden die Bilder aber auf eine andere Weise zum Bildschirm projektiert. Die PAL-Norm reicht um die Illusion einer Bewegung zu erzeugen. In dieser Artikel wird nicht weiter darauf eingegangen. Sie können aber mehr dazu finden auf Fernsehnorm.Adlexikon.De.
    Es gibt zwei Kategorien von Animationen (im 2D-Bereich):
  • Frame-Animationen
  • Cast-Animationen
Frame-Animationen

Die einfachste Technik ist die Frame-Animation. Ein Frame ist dabei ein Film-Abschnitt, genauer gesagt ein einzelnes Bild. In jedem Frame wird ein einzelnes Bild als Ganzes gespeichert (kostet viel Speicher-Platz). Ein gutes Beispiel dafür sind Filme.
Ich zeige hier ein Beispiel. Jedes Frame besitzt alle Informationen um die Grafik als statisches Element an zu zeigen.







Cast-Animationen

Cast-Animation ist eine Technik die in 2D-Spiele verwendung findet. 2D steht für "zwei-dimensional". Es geht dabei um Objekte im Vordergrund (die erste Dimension) die sich unabhängig von alles andere über einem Hintergrund (die zweite Dimension) bewegen.
Wenn man nun eine Animation erstellt, werden nicht einzelne Bilder nacheinander angezeigt, sondern werden die Objekte (Flugzeuge, Leute usw.) in jedem Frame eine andere Position haben. Dies erspart dem Animierer sehr viel Arbeit, da er nur das erste und das letzte Frame einer Animation machen muss und der Computer berechnet die andere Schritte. Hier sehen Sie die beiden Objekte einzeln:





Die Objekte kann man auf zwei Achse bewegen lassen: horizontal (von links nach rechts) und vertikal (von oben nach unten). Diese nennt man die X- , bzw. Y-Achse. Es gibt allerdings auch eine Z-Achse (die Tiefe). Diese wird erst in 3D richtig benutzt. In 2D wird diese Achse benutzt um, wenn zwei oder mehr Objekte sich überschneiden (also die selbe Position haben), zu bestimmen welches im Vordergrund bzw. Hintergrund (oder noch mehr Ebenen) gezeigt werden soll (Objekte können aber auch durchsichtig gemacht werden). Wenn zwei Objekte auf derselben Ebene die gleiche Position einnehmen, ergibt diese eine Kollision. Dies wird z.B. benutzt in Computerspiele wo eine Rakete ein Flugzeug trifft. Der Computer erkennt dies und zeigt eine Explosion.

Kombination von Frame- und Cast-Animation

In der Praxis werden diese beiden Techniken oft kombiniert, z.B. in Filme von Pixar die komplett mit Computer animiert wurden. Dabei bewegen sich einzelne Objekte weiter und der Hintergrund scrollt mit.


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