IT-Academy Logo
Sign Up Login Help
Home - Mobiles - Handhelds - Hardware - Kaufempfehlung Gamer-Notebooks



Kaufempfehlung Gamer-Notebooks

Dieser Artikel vermittelt Ihnen das Wichtigste, was Sie beim Kauf eines Notebooks beachten sollten.


Autor: Peter Schmitz (dav133)
Datum: 23-01-2004, 20:41:06
Referenzen: keine
Schwierigkeit: Anfänger
Ansichten: 13562x
Rating: 9 (5x bewertet)

Hinweis:

Für den hier dargestellte Inhalt ist nicht der Betreiber der Plattform, sondern der jeweilige Autor verantwortlich.
Falls Sie Missbrauch vermuten, bitten wir Sie, uns unter missbrauch@it-academy.cc zu kontaktieren.

[Druckansicht] [Als E-Mail senden] [Kommentar verfassen]



Einleitung

Die in letzter Zeit immer populärer werdende mobile Reisebegleiter erfreuen sich größter Beliebtheit. Ist ja auch klar, schließlich sind sie klein, leicht und passen in jede Tasche.
Allerdings haben Notebooks mit anderen Problemen zu kämpfen: Sie sind des Öfteren nicht gleichwertig was die Performance im Vergleich zu ihren Desktop-Konkurrenten angeht.

Prozessor:

Das Kernstück des Notebooks kann sehr verschieden aussehen. Etwa ein "AMD Athlon XP Mobile 2600+" oder gar ein "Pentium 4 Mobile 3,2GHz C". Notebook-CPU's takten im Leerlauf automatisch herunter, um Strom zu sparen und sind unter Volllast ihren Desktop-Konkurrenten gleichwertig. Eigentlich kann man nur sagen, dass der P4 dem Athlon von der Leistung geringfügig überlegen ist, dafür mehr Strom schluckt. Für aktuelle Spiele reichen jedoch beide CPU's vollkommen aus. Jedoch sollten Sie darauf achten, keine CPU's unter AMD's XP 2200+ oder P4 unter 2,4GHz zu kaufen, da diese bereits für aktuelle Spiele zu lahm sind.

Grafikkarte:

Wie auch im Desktop-Betrieb liefern sich ATI und nVidia einen Zweikampf. Im HighEnd-Segment geht ATI mit dem stromsparenden "Mobility Radeon 9600 (Pro)" ins Rennen, nVdia zieht mit dem "Mobile Geforce FX 5600" dagegen, der jedoch nicht nur mehr Strom schluckt sondern auch je nach Anwendung um ca. 15% langsamer ist. Bis auf diese 2 Grafikkarten ist keine andere für Gamer zu empfehlen, schon recht keine mit Shared-Memory, die sich den RAM vom RAM des PC's abzwicken. Hier ist die Empfelung klar:
ATI Mobility Radeon 9600 (Pro) und nichts anderes. nVida will zwar bald mit dem FX 5700 Ultra vorbeiziehen, aber wer hat schon solange Zeit.

Arbeitsspeicher:

Der RAM ist auch nicht zu unterschätzen, hier allerdings Empfehlungen zu geben, wäre unmöglich, da es beinahe schon ein Meisterwerk ist, den Speicherhersteller herauszufinden. Hier gilt: Alles über DDR266 und in Extremfällen auch DDR266 reichen aus. Die optimale Menge ist auch schnell gefunden: 512MB. Weniger ist speziell unter XP nicht empfehlenswert, mehr derzeit unnötig.

Festplatte:

Ebenso wie beim RAM sind hier konkrete Empfehlungen aufgrund der Fülle an Mitbewerbern schwer. Sie sollten auf eine HDD (Hard Disk Drive = Festplatte) über 40GB, besser 60 oder 80GB achten, da 40GB in Extremfällen schon zu knapp ist. Auch 7200Upm und 8MB Cache sind von Vorteil. Generell sind die Notebook-HDD's ihren Desktop-Probanden unterlegen. Sie sollten auf eine Datendurchsatzrate von min. 30Mbyte/s und Zugriffszeiten von unter 25ms achten (zu ermitteln mit HDTach 2.70, wenn sie das Notebook vor dem Kauf testen können).

Mainboard:

Kurz und knapp: nForce 2 (Ultra 400) oder i865/875 Platinen sind schnell genug. Auch SIS 768 Platinen sind zu empfehlen. In den meisten Fällen verrät der Hersteller aber nicht den Hersteller des Mainboards, hier hilft nur testen mit "Aida32" vor dem Kauf.

Akku:

Einer der wichigsten Komponenten für sorgenfreien Betrieb ist der Akku. Mindestens 4500mAh, besser mehr, sollten einen Betrieb von über 2 Stunden ermöglichen. Ein mitgeliefertes Ladegerät ist ebenfalls wichtig. Lassen sie sich nicht von Herstellerfloskeln blenden, die Praxis sieht meist anders aus.

Andere Komponenten:

Das LCD-Display sollte mindestens 15 Zoll groß sein, keinesfalls jedoch 14 oder noch kleiner. Eine mitgelieferte Maus ist nützlich, da viele Anwender Probleme mit dem Touchpad haben, dass für Spiele absolut ungeeignet ist. Dies sollte jedoch nicht kaufentscheident sein. Als Laufwerk ist ein CD-Brenner oder ein DVD-Brenner (im Optimalfall) gut, als Betriebssystem hat sich XP etabliert. Auch auf guten Support von Seiten des Händlers und Herstellers sollten sie achten.

Fazit:

Mit einem gut ausgestatteten Notebook wie den "Peacock Freeliner XP 2500+" sind Sie Desktop-PC's nur wenig hinterher, für den Preis von 1300€ hätten Sie sich aber auch einen besseren Dektop-PC zulegen können. Jedoch ohne (LCD/TFT)-Monitor. Es lässt sich an Notebooks übrigens meistens auch noch ein Röhrenmonitor (wem das Display zu klein ist) und Tastatur sowie Maus anschließen. Die optimale Lösung für LAN-Parties und derzeit auch noch günstig, verkörpern die Notebooks eine echte Alternative. Sie können natürlich auch noch auf einen Preisverfall oder auf den Intel Centrino warten, jedoch sind 1200€ für ein Notebook derzeit bereits akzeptabel.


[back to top]



Userdaten
User nicht eingeloggt

Gesamtranking
Werbung
Datenbankstand
Autoren:04508
Artikel:00815
Glossar:04116
News:13565
Userbeiträge:16552
Queueeinträge:06246
News Umfrage
Ihre Anforderungen an ein Online-Zeiterfassungs-Produkt?
Mobile Nutzung möglich (Ipone, Android)
Externe API Schnittstelle/Plugins dritter
Zeiterfassung meiner Mitarbeiter
Exportieren in CSV/XLS
Siehe Kommentar



[Results] | [Archiv] Votes: 1154
Comments: 0